Kurt Tucholsky

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In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.

Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller

Ich möchte Türke werden

Sehr geehrte Frau Dr. Angela Merkel,

ich bitte um Ihre Hilfe, die Sie mir hoffentlich nicht versagen werden. Ich möchte Ausländer werden! Und zwar ein klassischer Ausländer. Hier in Deutschland kommt niemand auf die Idee, einen Schweizer oder Luxemburger oder einen Briten als Ausländer zu bezeichnen, nein, ich meine einen klassischen Ausländer wie z.B. einen Türken, Iraker, Iraner, Tunesier oder Marokkaner. Araber und Afrikaner müssten noch aufgezählt werden, aber da wäre dann die Liste zu lang. Ich möchte Türke werden. Es gibt in diesem Land so viele Türken, da ist es nur legitim und auch wohl solidarisch, wenn ich Türke werde. Eine wichtige Voraussetzung, Türke zu werden, habe ich ja schon: ich spreche kein Wort türkisch. Also die besten Voraussetzungen.

Dieser Wunsch hat sich sukzessiv gebildet, es gab immer wieder Dinge in meinem Leben, wo ich gemerkt habe, dass es von Nachteil ist, Deutscher zu sein und von Vorteil ist, Ausländer (klassisch) zu sein. Das tägliche Leben wird einem erheblich erleichtert, wenn man Ausländer ist. Es gibt unermessliche Vorteile bei der Bundesagentur für Arbeit, bei Behörden und sogar bei Meinungsverschiedenheiten. Wenn ich Türke bin, kann ich zum Arbeitsamt gehen und die Welt ist wieder in Ordnung. Denn immer wenn ich als Deutscher dorthin ging, durfte ich froh sein, wenn man mich höflich grüßte. Wenn ich als Türke dahin komme und man unhöflich ist, kann ich den Sachbearbeiter oder wen auch immer als ausländerfeindlich beschimpfen. Das klappt immer. Und schon werde ich in Ruhe gelassen. Wenn man als Deutscher einen Antrag, egal bei welchem Amt, falsch ausfüllt, muss man nochmals ran, sich dann wieder erneut in der Schlange anstellen und warten. Als Ausländer ist das anders, da kann ein Antrag doch einfach so ausgefüllt werden. Fehler: egal. Der Sachbearbeiter wird sich mehr als bemühen, denn es droht ja immerhin die pauschale Keule der Ausländerfeindlichkeit.

Mir ist es selber passiert, dass mir eine junge Frau mit Kinderwagen, sie trug ein Kopftuch und unterhielt sich in einer mir absolut fremden Sprache, ich denke es war türkisch, in die Hacken fuhr. Das tat höllisch weh. Ich habe die Frau angesprochen, dass sie gefälligst aufpassen solle. Weil ich dies sagte, wurde ich als ausländerfeindlich beschimpft. Sie drohte mir, dass Ali gleich kommen würde und mir Rassist eins in die Fresse gibt. Ich hoffe, dass Sie nun langsam Verständnis für meinen Wunsch bekommen, Ausländer werden zu wollen.

Gerade die neue Situation als Ausländer bringt für mich beim Gang zum Arbeitsamt nur noch Vorteile, in deren Genuss ich dann komme. Niemand macht mehr Ärger, wenn ich eine Arbeit ablehne. Es sind keinerlei Gegenargumente zu erwarten, keinerlei Einwände, denn es besteht ja die Möglichkeit, den Sachbearbeiter mit einer Ausländerfeindlichkeit zu konfrontieren. Dieses universelle Argument kann und werde ich dann immer und überall anwenden.

Beim Sozialamt sowie beim Arbeitsamt gibt es alle möglichen Unterlagen in dann meiner neuen Sprache, jeder dort wurde auf die speziellen Ausländerbedürfnisse geschult. So werde ich dann hoffentlich über alle mir zustehende finanzielle Unterstützungen informiert. Im täglichen Leben hat das Dasein eines Ausländers erhebliche Vorteile, denn man kann Meinungsverschiedenheit abblocken, indem man das Argument verwendet, wer nicht meiner Meinung ist, ist ausländerfeindlich. Kaum ein Bundesbürger wird an mir als Person oder an meinem zukünftigen Verhalten Kritik üben, ist doch jegliche Kritik ausländerfeindlich.

Kulinarisch bevorzuge ich die deutsche Küche und gehe sehr gerne in deutsche Speiselokale, die zwar sehr selten geworden sind, aber ich komme langsam in die Situation, ob ich nicht jetzt ausländerfeindlich bin, weil ich gezielt in ein deutsches Lokal gehe und nicht in ein ausländisches Lokal. Auch das ist ein Grund, Ausländer zu werden. Als Ausländer kann ich jedes Lokal besuchen, ohne ausländerfeindlich zu sein.

Und wenn ich Türke geworden bin, konvertiere ich zum Islam. Das mache deshalb, weil da so viele tolle Dinge drinstehen, so, dass man seine Frau züchtigen darf. Dann zeige ich meiner Frau aber, wo der Hammer hängt. Wollte ich schon immer mal. Mal ehrlich, ich habe nichts gegen Frauenfeindlichkeit, ist mir egal. Ich wechsele die Seiten und dann habe ich nur noch Vorteile. Soll meine Frau sehen, wie sie damit klar kommt. Dann gilt der Koran, da lasse ich keine Diskussionen zu.

Ich kann es fast fühlen, dass in Ihnen auch der Wunsch wach wird, Ausländer zu werden. Dafür habe ich Verständnis.

Als Ausländer und bald als Moslem kann ich die Abschaffung aller christlichen Symbole verlangen, weil sie mich dann beleidigen und meinen Glauben verletzen. Darauf muss dann Rücksicht genommen werden. Und vielleicht wird es mir sogar gelingen, diesen heidnisch anmutenden Brauch des Karnevals feiern zu beseitigen, bei dem sogar in Köln die Prinzenproklamation zelebriert wird, ein Relikt aus der Nazizeit.

Ehrlich gesagt fühle ich mich als Ausländer dann sogar beleidigt und erniedrigt, wenn ich eine deutsche Fahne sehe oder wenn ich die deutsche Nationalhymne höre. Ich werde dann das deutsche Volk bitten, auf diese Beleidigungen und Erniedrigungen zu reagieren. Da erwarte ich dann einfach Rücksicht.

Schön wird auch die Toleranz sein, die ich in Zukunft erwarten werde, denn wenn ich Türke und Moslem bin, kann ich meinen neuen Glauben vertreten und leben, meine Frau wird dann hoffentlich bald die Burka oder ein Kopftuch tragen, denn mal ehrlich, die lüsternen Blicke der dann Ungläubigen beleidigen meine Ehre schon. Schön länger habe ich den Verdacht, dass meine Frau der Anlass ist, eben weil sie nicht ein Kopftuch trägt, dass Männer sich durch diesen fast entblößenden Anblick aufgefordert fühlen, ihr Avancen zu machen.

Immer wieder redet man von der Integration von Ausländern, insbesondere von Türken, weil die in Deutschland zahlenmäßig am meisten vertreten sind. Von der Integration von Schweizern redet hier niemand. Weil gerade die gesamte Politik auf die Integration von Türken fixiert ist, möchte ich Türke werden. Ich werde dann mit offenen Armen überall empfangen. Darauf freue ich mich. Dann kann ich fordern, was das Zeug hält, denn dann kann man mir doch nichts mehr abschlagen.

Ich bitte Sie, mir zu helfen, wie ich nun bald Türke werden kann. Ich möchte kein Deutscher mehr sein, schäme mich sogar, Deutscher zu sein. Gibt es Hoffnung für meinen Wunsch? Was muss ich machen?

Mit freundlichen Grüßen Detlef Alsbach, Köln

Erkenntnisse

Die islamischen Gesellschaften wollen ohne Schweiß die Dinge und Vorteile, die im Westen sorgfältig geschaffen wurden. Jeder neidische Nichtwestler und besonders der Moslem, denkt, das wir einfach Glück hatten und keine Opfer bringen mussten, das alles dazu da ist, das man es sich einfach nimmt, und das Demokratie bloß ein „System“ ist (keine Lebensart), das man ausbeuten kann. Sie wissen nicht, das es ein quid pro quo [dies für das, Geben und Nehmen] gibt. Noch schlimmer, ihre totale Vertieftheit in ihre Religion verhindert, das sie so etwas lernen. Sie wissen nichts von der Entstehungsgeschichte unserer meist geschätzten Prinzipien, und von den Opfern, der Kreativität und dem Erfindungsreichtum, die nötig waren, damit wir so leben können, wie wir es jetzt tun; für sie ist es bloß ein Fleischmarkt. Die Scheinheiligkeit der Moslems, die zu Tausenden in den Westen auswandern, während sie ihn gleichzeitig in schlimmst möglicher Ausdrucksweise verunglimpfen, ist so tiefgreifend, das sie schon krankhaft ist.

Autor unbekannt.

So funktioniert Meinungsbildung

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Fall 1: „Terrorzelle“

Wenn zwei Männer und eine Frau von rechts zusammenleben, von denen zwei tot sind und eine sich wegen strenger Haftbedingungen nicht öffentlich äußern kann, und gegen die keine oder nur eine dürftige Beweislage vorliegt, dann sind sie, weil sie ja von rechts kommen, eine „Terrorzelle“.

Fall 2: „Wohngemeinschaft“

Wenn zwei Männer und eine Frau von links zusammenleben, dann sind sie je nach dem Sprachgebrauch des Journalisten eine „offene Ehe“, eine „Wohngemeinschaft“ oder eine „kreative Kommune“, und das selbst dann, wenn man Waffen oder Sprengstoff bei ihnen findet.

Albert Einstein

Albert Einstein
Nur zwei Dinge sind unendlich,
das Weltall und die menschliche Dummheit.
Beim Weltall bin ich mir aber nicht ganz sicher.

Otto von Bismarck

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Der größte Dummkopf kann nicht soviel Unsinn reden, wie ein Intellektueller, der ideologisch verblendet ist.

Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschränkt ist. Otto von Bismarck, 1863 im preußischen Landtag

Alice Schwarzer

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Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die
Faschisten des 21. Jahrhunderts.

Henryk M. Broder

Broder_Henryk Quelle : wikipedia.de
In seinem wunderbaren Buch “Hurra, wir kapitulieren”, erinnert Henryk M. Broder an die schönste
Entschuldigung der Dänen an die Muslime in aller Welt für die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen:
Es tut uns leid, dass wir euch ein Zuhause gegeben haben als euch
der Krieg aus eurem Heimatland vertrieb…

Es tut uns leid, dass wir euch aufgenommen haben, als andere euch ablehnten…

Es tut uns leid, dass wir euch die Gelegenheit gaben, eine gute Ausbildung zu erhalten…

Es tut uns leid, dass wir euch Essen und ein Zuhause gaben, als Ihr keines von beiden hattet…

Es tut uns leid, dass wir eure Familie nachkommen ließen, als eure Heimatländer nicht mehr sicher waren…

Es tut uns leid, dass wir euch nie zur Arbeit gezwungen haben, während wir alle eure Rechnungen
bezahlt haben…

Es tut uns leid, dass wir euch in unseren Sozialwohnungen wohnen ließen, euch Telefone, Internet,
Autos und Schulbildung für eure zehn Kinder gaben…

Es tut uns leid, dass wir Euch erlaubt haben Eure Moscheen in unserem christlichen Land zu bauen,
damit Ihr Eurem Glauben nachgehen könnt…

Es tut uns leid, dass wir euch in den 30 Jahren die ihr bei uns lebt, nie gezwungen haben,
unsere Sprache zu lernen…

Deshalb, …von allen Dänen an die gesamte moslemische Welt, nur ein einziges: FUCK YOU!!